Meotec wurde im Jahr 2010 von Alexander Kopp als wissenschaftliches Spin‐Off der RWTH Aachen gegründet. Als erstes Unternehmen und als offizieller Vertreter des Clusters Medizintechnik zog Meotec auf den neu entstandenen Campus Melaten der RWTH Aachen. Meotec pflegt eine enge Kooperation mit führenden wissenschaftlichen Einrichtungen aus dem Bereich Medizintechnik und Produktionstechnik, auch über die Stadtgrenze Aachens hinaus. Im September 2016 hat das junge Unternehmen seine neu errichteten Räumlichkeiten auf dem Triwo Technopark Aachen bezogen. Auf rund 1000 m² Fläche ist genug Platz für Themen wie der Oberflächentechnik, aber auch das Herstellen von Magnesiumlegierungen und der Bau von automatisierten Anlagen.

Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Forschung an der Schnittstelle von Medizintechnik und Oberflächentechnik. Die Kernkompetenz liegt in der elektrochemischen Oberflächenmodifikation von Leichtmetallen wie Titan, Magnesium oder Zirkonium für die Medizintechnik. Seit 2016 befasst sich die Meotec zudem mit dem Herstellen von Magnesiumlegierungen für die Medizintechnik.

Durch abtragende und oberflächengenerierende Prozesse werden sowohl spezielle Konturen (z.B. Schraubenflanken, Welligkeiten) als auch spezielle Mikrostrukturen (Rauheiten, Porenstrukturen, etc.) in Dental‐ und andere Implantate eingebracht. Meotec wandelt durch eigens entwickelte Verfahren diese Oberflächen mittels elektrochemischer Konversion in eine Oxidkeramik um. Aktuelle Forschungsprojekte zeigen, dass diese Entwicklungen auch für Bereiche wie die Automobil- oder Luftfahrtbranche nutzbar sind.